| Für alle Mamas die im Dezember funktionieren statt zu genießen — und es satt haben. |
Ich liebe Weihnachten. Ich habe es jahrelang organisiert bis zur Erschöpfung geliebt. Geschenke für alle ausdenken, kaufen, einpacken. Weihnachtskarten schreiben. Weihnachtsbacken. Familientreffen koordinieren. Menüs planen. Dekorieren.
Irgendwann im dritten Dezember als Mama habe ich gemerkt: Ich bin am 24. so erschöpft dass ich kaum bei mir selbst bin. Die schönste Zeit des Jahres war für mich die anstrengendste.
Was ich aufgehört habe zu tun
Das war der Wendepunkt: Ich habe eine Liste gemacht. Alles was ich im Dezember tue. Und dann habe ich gefragt: Was davon brauchen wir wirklich?
- Weihnachtskarten an 40 Menschen — gestrichen. Zwei digitale Nachrichten an die engsten Menschen stattdessen.
- Selbst gemachte Geschenke für alle — gestrichen. Ich backe nur noch für wen ich wirklich backen möchte.
- 5-Gang-Weihnachtsmenü — gestrichen. Zwei Lieblingsgerichte. Das reicht.
- Perfekte Dekoration — vereinfacht. Kerzen und Tannenzweige. Das war immer das Schönste.
📚 Empfehlung*:
„Achtsame Weihnachtszeit – Entspannt und kreativ durch den Advent.“
Ein Buch das mich im Dezember daran erinnert was wirklich wichtig ist. Kurz, ehrlich, befreiend.
Was geblieben ist
Was ich behalten habe: Ein Abend Plätzchenbacken mit den Kindern — chaotisch, lustig, nicht instagramwürdig. Das Adventskalender-Ritual jeden Morgen. Ein gemeinsames Familienfilm-Abend im Dezember.
Das klingt weniger. Es fühlt sich mehr an.
Was Kinder von Weihnachten wirklich behalten
Ich habe meine Kinder gefragt was ihnen von letztem Weihnachten in Erinnerung geblieben ist. Nicht ein einziges Geschenk wurde genannt. Aber: „Als wir Plätzchen gemacht haben und Mehl auf den Boden gefallen ist.“ „Als Papa die Kerze umgeworfen hat.“ „Als wir alle zusammen einen Film geschaut haben.“
Das perfekte Weihnachten gibt es nicht. Das echte schon. Und das echte ist leiser als du denkst.
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